Assoimprenditori Bolzano

21/11/2019


Bereits zum 12. Mal fand kürzlich in Bozen die gemeinsam von der Sektion ICT im Unternehmerverband mit der Fakultät für Informatik der Freien Universität Bozen organisierte Veranstaltungsreihe „Computer Science Research Meets Business“ statt. Der Workshop war diesmal der Zukunft des Internets der Dinge („Internet of Things“) gewidmet.

„Seit vielen Jahren arbeiten wir inzwischen mit der Fakultät für Informatik zusammen. Der Austausch zwischen Forschung und Praxis ist für alle Seiten sehr bereichernd und positiv. Zudem ist es für unsere Betriebe eine hervorragende Möglichkeit, den Studenten die interessanten Arbeitsmöglichkeiten in den heimischen IT-Betrieben näher zu bringen“, so Paul Schäfer, Präsident der Sektion ICT im Unternehmerverband.

Prof. Francesco Ricci, Dekan der Fakultät für Informatik, unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit den ICT-Unternehmen immer sehr wichtig war und dies auch bleiben wird: „Dank der gemeinsamen Projekte können wir die - sowohl von den Professoren als von den Studenten - entwickelten Technologien auf den Prüfstand stellen. Zudem helfen sie uns, neue Forschungsthemen zu finden. Die Möglichkeit, Praktika in den Unternehmen zu absolvieren, ist enorm wichtig, damit die Studenten die notwendigen Kompetenzen für die Arbeitswelt bekommen, z.B. die Fähigkeit, auch in heterogenen Teams zu arbeiten und in vorgegebenen Zeiten messbare Ziele zu erreichen.“

Wohin geht das Internet of Things? Eigentlich in eine andere Richtung als ursprünglich gedacht: darin stimmten die Referenten aus der Wissenschaft – Francesco Ricci, Antonella de Angeli, Claus Pahl (Fakultät für Informatik) – und der Praxis – Günther Wimmer (Systems), Francesca Orlandi (Orma Solutions), Andrei Tamilin (Thinkinside) – überein. Die Vertreter der Betriebe zeigten auf, dass nicht mehr die Steuerung von privaten Haushalten, sondern vielmehr die Automatisierung des öffentlichen Raums im Vordergrund steht, weshalb sich Unternehmen mittlerweile immer mehr auf den Bereich B2B spezialisieren. Die Einladung der Referenten an die Studenten und anwesenden Vertreter von Start-ups: „Macht mehr aus den vorhandenen Daten! Das Internet of Things stellt uns zahlreiche Daten zur Verfügung, diese müssen wir verwenden, um daraus den größtmöglichen Nutzen für die Menschen zu ziehen.“ Im Mittelpunkt müssten Personen mit ihren konkreten Bedürfnissen stehen, die wiederum Grundlage für die Entwicklung von Anwendungen („apps“) sein sollten.




© Unternehmerverband Südtirol 2019