Assoimprenditori Bolzano

12/06/2020


In diesen Tagen hat die Suche nach neuen Kandidaten für die nächste Ausgabe des dualen Studienlehrgangs in Industrie- und Maschineningenieurwesen, Fachrichtung Automation, den die Freie Universität Bozen in Zusammenarbeit mit den Südtiroler Hi-Tech Unternehmen anbietet, begonnen.

Der Lehrgang startet nur, wenn eine Mindestanzahl an Teilnehmern erreicht wird. Die Unternehmen laden die jungen Südtirolerinnen und Südtiroler daher ein, sich bei der Fakultät für Wissenschaft und Technik (science.technology@unibz.it) anzumelden. „Es handelt sich dabei um eine hervorragende Chance für motivierte junge Menschen, die eine solide technische Basis mit einer bezahlten Praxiserfahrung in den innovativsten Unternehmen Südtirols verbinden wollen“, unterstreicht der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Federico Giudiceandrea.

Die Coronavirus-Notsituation hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, qualifizierte MitarbeiterInnen im Team zu haben, die durch neue Ideen und Kompetenzen zur Unternehmensentwicklung beitragen können. Das innovative Programm des dualen Studiengangs in Industrie- und Maschineningenieurwesen, Fachrichtung Automation, setzt genau hier an: hochqualifiziertes Personal ausbilden, das als Lehrling in die Unternehmen eingegliedert wird, sowie bereits im Unternehmen arbeitende MitarbeiterInnen, die interessiert sind, ihre Ausbildung auf universitärem Niveau weiterzuführen.

“Es handelt sich dabei um Profile, die von unseren Unternehmen immer gefragter sein werden“, so Klaus Mutschlechner, Präsident der Sektion Metall im Unternehmerverband und des Netzwerks Automotive Excellence Südtirol. „Den Jugendlichen garantiert diese Ausbildung einen perfekten Einstieg in die Arbeitswelt. Wir erwarten uns einen Anschub, aber auch eine immer höhere Nachfrage nach neuen Technologien, auch jenen im Bereich der Elektromobilität und nachhaltigen Mobilität für den Automotive-Sektor. Generell werden sich traditionelle industrielle Business-Modelle in digitale Business-Modelle umwandeln. Deshalb braucht es gut ausgebildete MitarbeiterInnen im technisch-wissenschaftlichen Bereich, die auch Praxiserfahrung haben und mehrere Sprachen sprechen.“

Der dreisprachige Lehrgang, der mittlerweile zum dritten Mal angeboten wird, dauert vier Jahre und bietet die notwendige Vorbereitung, um für die Herausforderungen der Industrie 4.0 gerüstet zu sein, mit der Möglichkeit, theoretische und praktische Ausbildung miteinander zu verbinden. Die Studenten, die sich für die duale Ausbildung anmelden, werden direkt von den Unternehmen ausgewählt, wo sie die Hälfte der Ausbildung verbringen und Anrecht auf eine mit der anreifenden Erfahrung ansteigende Entlohnung haben, die auch für die Zeit der praktischen Ausbildung in der Universität bezahlt wird.




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